Modbus
Die Registerkarte Modbus konfiguriert Modbus TCP und Modbus RTU. Beide Bereiche können je nach Anwendung als Master oder Slave betrieben oder deaktiviert werden.

Modbus TCP
| Einstellung | Bedeutung |
|---|---|
| Modus | Deaktiviert, Master (Client) oder Slave (Server) |
| Slave-Port | TCP-Port für den Slave-Betrieb, standardmäßig 502 |
| Slave Unit-ID | Unit-ID des IOZER basic im Slave-Betrieb |
| Max. Register | Anzahl der im Slave-Betrieb bereitgestellten Register |
| Multi-Write | Erlaubt Schreiboperationen über mehrere Register |
Im Master-Betrieb werden TCP-Verbindungen mit Bezeichnung, Host, Port, Unit-ID, Timeout und Wiederholungen verwaltet.
Im Slave-Betrieb werden die in den Datenpunkten konfigurierten Modbus-TCP-Ziele als Holding-Register bereitgestellt. Die Registeradressen werden im IOZER basic 0-basiert eingegeben. Bei Max. Register 100 reicht der gültige Adressbereich daher von 0 bis 99.
Modbus RTU
| Einstellung | Bedeutung |
|---|---|
| Modus | Deaktiviert, Master (Client) oder Slave (Server) |
| Baudrate | Übertragungsgeschwindigkeit auf RS485 |
| Datenbits, Parität, Stopbits | Serielle Kommunikationsparameter |
| Slave Unit-ID | Unit-ID im Slave-Betrieb |
| Max. Register | Anzahl bereitgestellter Register |
| Multi-Write | Erlaubt Schreiboperationen über mehrere Register |
Im Master-Betrieb werden die angeschlossenen RTU-Slaves mit Bezeichnung und Unit-ID verwaltet. Die zu lesenden oder zu schreibenden Register werden über die Datenquellen und Datenziele der Datenpunkte zugeordnet.
Status
Der Modbus-Status zeigt Interface, aktuellen Status, letzten Fehler und letzte Aktualisierung. Diese Ansicht ist bei Inbetriebnahme und Fehlersuche besonders wichtig.
Modbus-Werte werden für die lokale Logik über Datenpunkte abgebildet. Anschluss- und RS485-Hinweise sind unter Elektrischer Anschluss beschrieben.