Digitale Ausgänge
Die Registerkarte Digitale Ausgänge konfiguriert die lokalen Ausgangskanäle.
Öffnen Sie I/O & Schnittstellen → Digitale Ausgänge. Für den Betrieb muss I/O & Schnittstellen aktiviert sein.

Tabelle
| Spalte | Bedeutung |
|---|---|
| # | Physischer Ausgangskanal |
| Bezeichnung | Lesbare Bezeichnung des Ausgangs |
| Invertiert | Kehrt die logische Ansteuerung des Ausgangs um |
| Funktionen | Konfigurierte Ausgangsfunktionen |
| Wert | Aktueller logischer Ausgangswert |
| Aktualisiert | Alter und Zeitpunkt der letzten Aktualisierung |
Ausgang bearbeiten
Über die Bearbeitungsaktion am Ende einer Tabellenzeile wird der Detaildialog des jeweiligen Ausgangs geöffnet.

Allgemein
| Einstellung | Bedeutung |
|---|---|
| Bezeichnung | Lesbarer Name des Ausgangs in der Weboberfläche |
| Aktiviert | Schaltet die Ansteuerung des Ausgangskanals ein oder aus |
| Name | Technischer Name für Datenpunkte und lokale Logik |
| Invertiert | Kehrt die logische Ansteuerung des Ausgangs um |
| Anfangszustand | Zustand beim Aktivieren von I/O: Aus, Ein oder letzten gespeicherten Zustand wiederherstellen |
| Stopp-Zustand | Zustand beim Stoppen von I/O: Aus, Ein oder Zustand beibehalten |
Bei Zustand beibehalten bleibt auch ein laufendes Blinken erhalten; die Auto-Aus-Zeit wird während des I/O-Stopps nicht ausgewertet. Beim Start im Setup-Modus werden alle Ausgänge ausgeschaltet. Ein Programmstopp allein stoppt I/O nicht und löst deshalb auch keinen Wechsel auf den Stopp-Zustand aus.
Auto-Aus
Bei aktivierter Auto-Aus-Funktion wird der Ausgang nach der unter Aus nach eingestellten Zeit automatisch ausgeschaltet. Ist Verlängerbar aktiviert, beginnt die Auto-Aus-Zeit bei einer erneuten Ansteuerung wieder von vorne.
Blinken
Bei aktivierter Blinkfunktion wechselt der Ausgang automatisch zwischen Ein und Aus. Dauer ein und Dauer aus legen die beiden Zeitintervalle fest.
Verwendung
Für die Ansteuerung eines digitalen Ausgangs muss ein Datenpunkt angelegt werden. Der Ausgang wird dabei als Datenziel des Datenpunkts konfiguriert. Programmlogik und Schnittstellen setzen den Datenpunktwert; dieser wird anschließend an den Hardwarekanal weitergegeben.
Typische Anwendungen:
- Relais- oder Schaltausgänge
- Freigaben
- Meldeausgänge
- lokale Aktoren
Vor der Inbetriebnahme sollte geprüft werden, ob die invertierte Logik, der Anfangszustand und der Stopp-Zustand zur angeschlossenen Last und zum erwarteten Sicherheitsverhalten passen.